Der durch den Menschen verursachte Lärm in den Meeren steigt beständig an. Mit Auswirkungen für die Gesundheit ganzer mariner Populationen, da die meisten Meerestiere den Schall für lebenserhaltende Funktionen nutzen. Welche konkreten Folgen der Unterwasserlärm für die Ökosysteme im Ozean hat, untersuchen fünf Forschungsprojekte im Rahmen der transnationalen Fördermaßnahme „Underwater Noise in the Marine Environment“ der europäischen Initiative JPI Oceans. Auf deutscher Seite werden die Projekte ORCHESTRA, DeuteroNoise, DIAPHONIA, SONORA und PURE WIND vom BMFTR im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit" gefördert. Die Förderung läuft noch bis Ende Dezember 2025.
Bei einer Abschlusskonferenz im Oktober 2025 im spanischen Alicante präsentierten die Forschenden ihre Ergebnisse und diskutierten gemeinsame Folgeaktivitäten. Zu dieser Veranstaltung wurden Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission und weitere Entscheidungsträger eingeladen. Das Ziel: Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in Rechtsvorschriften einfließen, wodurch künftig eine Minimierung des Unterwasserlärms in europäischen Meeren erreicht werden kann.
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